Persönliche Assistenz

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Persönliche Assistenz: Warteliste!

Unser Stundenkontingent für Persönliche Assistenz im Privatbereich (außerberuflich) ist aufgebraucht. Die Aufnahme von Neukunden ist dadurch bis auf weiteres nicht möglich!

Alltag mit Persönlicher Assistenz

Monika Rauchberger lebt seit mehreren Jahren mit Persönlicher Assistenz (PA). Durch die PA ist ihr der Umzug aus einer betreuten Wohneinrichtung in eine barrierefreie Wohnung gelungen. Sie ist beruflich als Projektleiterin von WIBS tätig und hat unter dem Titel „Ich bin die Chefin. Aus meinem Leben mit Assistenz“ einen interessanten Artikel in der Zeitschrift Behinderte Menschen, Ausgabe 06/2012 veröffentlicht.

Der Artikel wurde nunmehr in der online-Bibliothek bidok wiederveröffentlicht und kann hier nachgelesen werden.

Radiobeitrag in Ö1 zu Persönlicher Assistenz

DCF 1.0Die Ö1-Sendung “Radiodoktor” befasste sich am 17. Arpil 2013 mit dem Thema Persönliche Assistenz. Beleuchtet wurden darin verschiedene Aspekte in diesem Zusammenhang, u.a. kamen  Anita Bauer (FSW),  Marianne Schulze (Monitoringausschuss), Hans-Jörg Hofer (Sozialministerium/Gruppe “Integration von Menschen mit Behinderung), Martin Ladstätter und Gabriela Obermeir (BIZEPS) zu Wort.

Sendung zum Nachhören: Youtube

Wir sind übersiedelt

Die Koordinationsstelle für Persönliche Assistenz ist neuerlich umgezogen. Sie finden uns nach wie vor am Waagplatz 7, allerdings im Erdgeschoß, nicht mehr im 3. Stock.

ACHTUNG: Am Mittwoch, den 12.03.2014, ist das BASIS Büro vormittags nicht besetzt.

 

BMKz bei der Langen Nacht der Forschung

Logo Lange Nacht der Forschung 2012

Logo Lange Nacht der Forschung 2012Erstmals beteiligt sich das -Beratungs-, Mobilitäts- und Kompetenzzentrum an der Langen Nacht der Forschung am 27. April 2012.

Wie Menschen mit Behinderungen auf dem Weg zur Selbstbestimmung unterstützt werden, erfahren Sie auf der gemeinsam vom BMKz und Integriert Studieren organisierten Station U 02. Behinderte Menschen sehen sich im Alltag vielen von der Gesellschaft konstruierten Barrieren gegenüber. Die Station ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern, die Perspektive zu wechseln und die Umgebung aus der Sicht von Menschen mit Behinderungen zu erleben. Probieren Sie auf der Station unterschiedlichste Hilfsmittel wie Blindenstöcke, Induktionsanlagen, Screenreader, Rollstühle etc. aus und lernen Sie das Modell der Persönlichen Assistenz kennen.

Weitere Informationen zur Langen Nacht der Forschung: www.lnf2012.at

Aktionskomitee “Österreich behindert Menschen”

landhaus_graz

Mahnwache in der Grazer Innenstadt gegen die Verschlechterung der Lebenssituation behinderter Menschen.

Die von Österreich im Jahr 2008 ratifizierte UN-Behindertenrechtskonvention wird bei weitem nicht erfüllt. Das Gegenteil ist der Fall: Zahlreiche Einsparungsmaßnahmen verschlechtern zusehends die Lebenssituation behinderter Menschen.

Das Aktionskomitee “Österreich behindert Menschen” setzt sich dagegen zur Wehr und veranstaltet eine Mahnwache vor dem Grazer Landhaus, Herrengasse 16 an folgenden Tagen:

8.6., 9.6., 10.6.2011 jeweils 11-15 h (Grazer Landhaus, Herrengasse 16)
und zwischen 14.6. und 17.6. 2011 ebenfalls jeweils 11 – 15h (vor der Fachabteilung 11A, Hofgasse 12, 8010 Graz)

Gefordert wird u.a. ein österreichweit einheitlicher Rechtsanspruch auf bedarfsgerechte kostendeckende Persönliche Assistenz sowie Barrierefreiheit in allen Bereichen bis 2016 und die
Umsetzung der UN Konvention bis 2016!

Kommen Sie vorbei! Unterstützen Sie die Aktion!

OTS-Aussendung Aktionskomitee “Österreich behindert Menschen”
Bizeps-Artikel: Österreich behindert Menschen – Mahnwache in Graz

SLIÖ: Resolution zu den aktuellen politischen Ereignissen

Logo: SLI Österreichhttp://www.slioe.at/was/stellungnahmen/2010-11_Resolution_Behindertenpolitik.php

Ombudsstellen fordern die Einhaltung der Menschenrechte – Sparpaket diskriminiert Menschen mit Behinderungen

Logo: AMB

Die Länderkonferenz der Ombudsstellen für Menschen mit Behinderungen (LOMB) nimmt in einer Presseaussendung kritisch zum Sparpaket der Regierung Stellung.

Hier der Originaltext der Stellungnahme:
Die Länderkonferenz der Ombudsstellen für Menschen mit Behinderungen (LOMB) übt scharfe Kritik an den geplanten Gesetzesänderungen, die eine Vielzahl von Verschlechterungen für behinderte Personen und deren Familien mit sich bringen würden.

So soll zukünftig der erhöhte Kündigungsschutz von so genannte „begünstigt Behinderte“ für drei Jahre aufgesetzt werden und die Frist, öffentliche Gebäude und Dienstleistungen barrierefrei zugängig zu machen, um vier Jahre verlängert werden. Darüber hinaus ist auch ein erschwerter Zugang zum Pflegegeld geplant. Allein von den Änderungen beim Kündigungsschutz werden österreichweit ca. 6.000 behinderte ArbeitnehmerInnen pro Jahr betroffen sein. Beim Pflegegeld würde es zu Verschlechterungen für insgesamt rund 24.000 Menschen kommen.
Diese Vorhaben stellen massive Eingriffe auch in bestehende Rechte dar und diskriminieren Menschen mit Behinderungen. „Menschenrechtliche Verpflichtungen werden von der Bundesregierung offenbar ignoriert“, so der LOMB-Vorsitzende Siegfried Suppan. Er hält fest, dass sämtliche Änderungen der 2008 von Österreich ratifizierten UN-Behindertenrechtskonvention zuwider laufen.
Die stv. Vorsitzende Isabella Scheiflinger, betont, dass die geplanten Gesetzesänderungen einen massiven Rückschritt bedeuten und Gleichstellungsbestrebungen von der Bundespolitik wohl als „Sozialromantik“ verstanden werden.
Forderungen der LOMB:

1.) Die geplante Erhöhung der Ausgleichstaxenzahlung um € 120.- für Großbetriebe ab 100 MitarbeiterInnen ist völlig unzureichend. Um die berufliche Integration forcieren zu können, soll die Ausgleichstaxenzahlung auf die Höhe eines durchschnittlichen Mindestlohnes angehoben werden.

2.) Die Fristverlängerung bei Umbaumaßnahmen um weitere 4 Jahre wird vehement abgelehnt. Für die Herstellung der barrierefreien Ausgestaltung wurden bereits 10 Jahre anberaumt, eine weitere Verlängerung bis 2020 ist nicht mehr akzeptabel. Die barrierefreie Zugänglichkeit ist ein Menschenrecht. Durch die Fristverlängerung wird die Diskriminierung gefördert und die gleichberechtigte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erschwert.

3.) Die Voraussetzungen für den Bezug von Pflegegeld dürfen nicht verschärft werden. Vielmehr sollte durch eine jährliche Valorisierung, die Einbindung der Pflegewissenschaften in die Begutachtung und den umfassenden bundesweiten Ausbau der persönlichen Assistenz ein System entwickelt werden, das der verbindlichen Zielvorgabe der gleichberechtigten und selbstbestimmten Teilhabe behinderter Menschen in allen Lebenslagen Rechnung trägt.

Graz/Klagenfurt/Innsbruck, am 10.11.2010

Längst fällig: Bundeseinheitliche Regelung für Persönliche Assistenz

Die unterschiedlichen Regelungen für die Inanspruchnahme von Persönlicher Assistenz (PA) in den österreichischen Bundesländern verdeutlichen ganz klar, dass Behinderung vornehmlich aus gesellschaftlich konstruierten Barrieren hervorgeht. In Kärnten zum Beispiel gibt es empfindliche Selbstbehalte (von € 4,15 – € 12,–!!/Assistenzstunde), in anderen Bundesländern wieder wird PA einkommensunabhängig gewährt; in fast allen Bundesländern ist die Inanspruchnahme von PA rund-um-die-Uhr möglich, in Kärnten lediglich von 6.00-22.00 Uhr; in einem Bundesland gibt es PA lediglich für Menschen mit Lernbehinderungen, in anderen jedoch nur für sinnes- und körperbehinderte Menschen; die Kostenbeiträge und Gehälter für Assistentinnen und Assistenten sind sehr unterschiedlich etc.

Obwohl es klare Richtlinien und Definitionen (u.a. auch vom Europäischen Kompetenzzentrum für Persönliche Assistenz) wie und was PA ist gibt, ist PA in Österreich wie man sieht eine vielschichtige Leistung, die in allen Bundesländern anders gesehen und ausgelegt wird.

Will eine Kärntnerin bzw. ein Kärntner mit Behinderung und mit Bedarf an PA in einem anderen Bundesland ein Studium oder eine anderweitige Ausbildung absolvieren, wird ihr bzw. ihm vom hiesigen Sozialressort geraten, den Hauptwohnsitz in Kärnten aufzugeben, da eine Finanzierung der Leistung in einem anderen Bundesland durch Kärnten nicht möglich ist. Neben dem Aufwand des Wohnortwechsels soll man also auch noch den Aufwand des Wohnsitzwechsels auf sich nehmen und unter Umständen im neuen Bundesland auch noch Neuanträge für diverse andere bisher in Kärnten bezogene Leistungen stellen (z.B. Pflegegeld), und das alles für einen voraussichtlich befristeten Wechsel des Wohnortes?

Artikel 19 der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hält fest, dass “der Staat wirksame und geeignete Maßnahmen zu treffen hat, um behinderten Menschen die volle Einbeziehung und Teilhabe in der Gemeinschaft zu erleichtern [...] und den Zugang zu gemeindenahen Unterstützungsdiensten zu Hause und in Einrichtungen zu gewährleisten, einschließlich der persönlichen Assistenz.”

Es ist höchste Zeit für eine bundeseinheitliche Regelung, die PA für Menschen mit Behinderungen im Sinne der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung einkommens- und vermögensunabhängig sowie versehen mit einem Rechtsanspruch gewährleistet.

Aufruf zu Demonstration am 9. Juni 2010 in Wien

YouTube-Video:
Mahnwache vor dem Sozialministerium

Neue Büroräumlichkeiten für BASIS

Unser Büro für Assistenz, Information & Service ist am selben Standort vom 1. in den 3. Stock in neue Räume übersiedelt.

Unsere neue Adresse:
Waagplatz 7, 3. Stock

BASIS – Büro für Assistenz, Information & Service